Über das Projekt

Unser Projekt gibt es seit Ende 2017 und besteht aus drei Personen, Vicky, Lian & Janosch. Wir machen alle gerade eine Weiterbildung zum*zur systemisch lösungs-orientierter Berater*in und haben Lust, gemeinsam zu arbeiten. Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf die Beratung von gendernonkonformen, nicht-binären und Trans-Personen, weil es für diese Gruppe wenig Angebote gibt. Diese zwei Schwerpunkte fasst unser Name zusammen: SysTra steht für Systemische Trans-Beratung.

Im Folgenden findest du die wichtigsten Infos zu unserem Projekt zusammengefasst. Wenn du möchtest, kannst du es auch hier als pdf herunterladen (Stand: 21.05.18).

Wer ist unsere (Haupt-)Zielgruppe ?
    • Unterstützung und Beratungssuchende nicht-binäre, gendernonkonforme und Trans* Menschen und ihre An- und Zugehörigen
    • explizite Einladung für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen wie:
      Trans*feindlichkeit, Homophobie, Sexismus, Rassismus, Migratismus, Ableism, Lookism, Klassismus
    •  Alter:
      • Erwachsene
      • Jugendliche
      • Kinder ab 10 Jahre
    • Mögliche Settings:
      • Einzelpersonen
      • Zweier-Beziehungen (Freund*innen, Paare,..)
      • (selbstgewählte) Familie
      • WG
      • weitere Beziehungskonstellationen
      • Aus räumlichen Gründen für max. 3 Personen gleichzeitig
Was sind unsere Themenschwerpunkte?
    • Individuelle Identitätsfindung
    • Geschlechtliche und sexuelle Identität,
    • Körperliche Vielfalt,
    • Beziehung,
    • Lebensgestaltung
    • Verarbeitung und Umgang mit Diskriminierungserfahrungen und Unterstützung in Empowermentprozessen
    • Prozessbegleitung und Bereitstellung von Informationen
    • Transition
      • Namens/Personenstandänderung nach TSG und Namensänderungsgesetz
      • Hormontherapien
      • Operationen
    • (Kein?) Coming-Out
    • Szenekontakte & Gruppen (z.B. Wo gibt es eine Gruppe für nicht-binäre Trans- Personen?)
    • Beziehung
      • Unterstützung in Konflikten
      • Beziehungsöffnung und Suche nach Gegenentwürfen zu gesellschaftlichen Beziehungs- Normen
    • Ängste
    • Trauer
    • Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Burn-Out
    • Nüchtern-Sein (z.B. Wie gehe ich damit um, wenn alle um mich herum Alkohol trinken?)
    • Persönliche Belastungen
    • Selbstfürsorge (Self-care) und Verbesserung der Lebenssituation
    • Erziehungsfragen

    Für weitere Fragestellungen sind wir offen und vermitteln ggf. weiter.

    Was macht unsere Haltung aus?
    • sensibel für Machtgefälle und Hierarchien in Therapeut*innen – Klient*innen-Beziehung und immer ansprechbar für Kritik am Prozess und unserem Verhalten
    • ergebnisoffen
    • partizipativ ausgerichtete Beratung auf Augenhöhe
    • respektvoll und wertschätzend
    • Parteilichkeit bei Diskriminierung
    • empathisch
    • entpathologisierend
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